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Neue Herausforderungen

Langsam beschleicht mich das Gefühl, das etwas daran ist an der Theorie, dass die Welt sich,je älter man wird,immer schneller dreht. Ich habe nicht mehr die Geduld, die mein Zweijähriger Bub hat, wenn es darum geht, etwas zu untersuchen oder ein Buch das Xte Mal anzusehen.

Ich verspüre nicht die selbe Begeisterung wie unser A., Grundschüler einer Födereinrichtung, nicht blöd aber leider eben etwas langsam, wenn es um die WM geht (die mich schon begeister, so sehr, dass ich wenn unsere Jungs das Finale erreichen mit den Mädels Schwarz - Rot - Goldene Blumenketten bauen werde).

Und mir fehlt in manchen Situationen einfach die entspannte Haltung einer Berufsanfängerin; z.B. wenn zwei Drittklässler wegen Pornos auf dem Handy und rumzeigen derselben auf dem Schulhof erwischt werden und mit Schulausschluss (der bescheuersten Ulitma Ratio des Schulgesetzes) belohnt werden - abgesehen davon das ich mich frage, wie die betreffenden Eltern ihre Mitverantwortung sehen.

 Oder wenn eine 11 Jährige im Schwimmbad in aller Öffentlichkeit raucht und sich dann aufregt, wenn sie von Gleichaltrigen und anderen Ärger bekommt - auch hier: verdammt, wo sind die Eltern?

Ich werde langsam zu alt für den Job als Thekenschlampe.

7.7.10 12:39


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Back again

… und nach 4 Wochen schon fühlt es sich an, als ob ich kaum weggewesen wäre.

Nein, das stimmt nicht ganz. Bin immer noch dabei mich zu orientieren, wo inzwischen was liegt, zu sortieren, was nicht mehr benötigt wird und natürlich auch, die „neuen“ Besucher kennen zu lernen.

Und natürlich suche ich immer noch einige Dinge, aktuell zum Beispiel beide Heißkleber …

Kleine Highlights gefällig?

„M. und der Akkusativ“ – oder auch: In der Hausaufgabenhilfe wurde der Bock zum Gärtner gemacht.

„ Ich will doch auch noch Freizeit haben“ – oder auch: Warum T., männlich, geschätzte 21 Jahre, eine Ausbildung mit 8 Stunden Arbeit ablehnte.

„Ich warte auf Charlotte.“ – oder auch: gestrandeter älterer Herr, der per Zufall dann noch richtig zugeordnet werden konnte.

„Willst nicht noch einen Babytreff machen?“ – oder:  Mindestens 5 Babys angekommen bzw. unterwegs von ehemaligen Besuchern – leider ist es nicht immer die Intelligenzia, die sich vermehrt.

29.6.10 23:02


Von Abschieden und Neuanfängen

Vor sechs Wochen habe ich aufgehört zu arbeiten, oder auch: begann mein Mutterschutz;

erwartet und ganz ehrlich auch bitter nötig, denn ich war immer häufiger müde (versucht ihr mal mit einem Medizinball vor Euch eine angenehme Schlafposition zu finden) und dazu panisch, weil zuhause ja noch nichts für das Baby vorbereitet war;

gleichzeitig aber auch voller Bammel, denn ich habe wirklich ausgesprochen gerne gearbeitete, und mir war klar, das mir der Trubel, die großen und kleinen Sorgen meiner Kids,  die vielen kreativen Ablenkungen und der ständige Austausch mit allen fehlen würde. Noch dazu: mein Kerl und ich sind zwar schon 14 Jahre zusammen, aber ich konnte mich an keinen längeren Zeitraum erinnern, an dem wir beide gleichermaßen zuhause waren. Und nun sollten also die kommenden  Wochen Schwangerschaftshormone auf Prüfungsadrenalin treffen.

Um es kurz zu machen:

Einfach war das nicht, noch dazu hatte ich eine ganze Zeit lang furchtbar nah am Wasser gebaut, kam mir unverstanden, häßlich und einsam vor.

Aber inzwischen hat mein Mann seinen Magister geschafft, ist am folgenden Tag 41 Jahre alt geworden und wartet nun mit mir auf die Ankunft unseres Nachwuchses - der leider auf sich warten lässt ...

Zwischenzeitlich habe ich dann doch mal mein JUZ besucht - auch wenn es jetzt das JUZ einer Anderen ist. Hat Spaß gemacht, vor allem das jederzeit auch gehen können - wichtig ist mir nur: die arbeit dort geht qualifiziert weiter, und ob ich wiederkomme oder wenn ja dann wann und zu welchen Bedingungen, das muß bis nach der Entbindung warten.

Allen liebe Grüße, Ihr bekommt Bescheid, wenn mein Gör da ist - und dann entscheide ich auch irgendwann, was aus dieser Blogseite wird ... <img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/kiss3.gif" />

5.8.08 13:24


" ... un jetzt feiern wir mit dem neuen Bürgermeister auf unsere Art ..."

Dem vorangegangen ist - wie schon vor einiger Zeit berichtet - der Tod unseres langjährigen Orstvorstandes, der der Jugendarbeit sehr gewogen war. Natürlich war in den vergangenen Wochen die Spannung bei mir groß, wer oder was jetzt kommen würde - vor allem, nachdem sich zwei gleichwertige Kandidaten zur Wahl stellten. Ein "Eingeborener", mit Erfahrungen in der hiesigen Verwaltung, und ein absoluter Neuling.

 Vermutlich hätten wir mit beiden ganz gut leben können, aber man kann ja nie wissen, was aus den Wahlversprechen der Unterstützung wird, wenn es dann mal soweit ist.

Nach einem für unseren Ort erfreulich undramatischen und sauberen Wahlkampf - ja, ehrlich, alle sind erfreut, wie unspektatkulär das Ganze war - und den Besuchen beider Kandidaten in unserer Einrichtung haben wir nun also den Alteingesessenen als neuen Chef, und damit der auch gleich wußte, wo es langgeht, haben meine Jungs einen überzeugenden Auftritt hingelegt:

sie haben auf Anfrage der Verwaltung nicht nur den Getränkeausschank auf de Wahlparty reibungslos geschmissen , sondern auch mit Umsicht reagiert und die vollgesoffenen Gäste betreut - und am Schluß die verbliebenen Weinflaschen zusammen mit dem neuen Bgm und einem - öhm - ihrem Alter entsprechnenden Trinlkspruch geleert:

Respekt, Jungs, das war eine tolle Leistung , die ihr am Sonntag hingelegt habt.

Und der Neue kennt jetzt auch Eure Gesichter ...

20.5.08 11:13


Mieses Karma

"Wenn ich soviel lesen würde wie Du würde mir schlecht werden!"
 
Ich weiß geranicht, wie oft ich diesen Satz von meinen Kids schon gehört habe. Nicht, das ich in meiner Arbeitszeit ausschließlich lesen würde, aber wenn es sich ergibt und ich mich intellektuell nicht ausgelastet fühle, stecke ich meine Nase schon gerne in Bücher, Zeitschriften oder Zeitungen.
 
Dabei bin ich manchmal etwas wahllos - die aktuelle Tageszeitung (ein Blatt, für das ich privat keinen Cent ausgeben würde, weil es selten über den Status "Provinzblättel" herauskommt). Fachzeitschriften und Bücher - die neuste Auflage des Handbuches Offene Jugendarbeit kann ich nur empfehlen - oder mein privater Lesestoff.
 
Alles, was über 500 Seiten hat ist prima, gerne Fantasie oder Krimis, auch mal Jugendbücher und vor allem: Bücher mit Humor.
Und dazu zählt "Mieses Karma" von David Safier !!! Ich werde versuchen, nie iweder auf Ameisen zu treten !
 
Ein mieses Karma hatte sicher auch unser S., gerade erst nach einegen Jahren aus dem Jugendknast entlassen , in den er wegen mehrerer Verurteilungen nach Schlägerereien gekommen war. Ohne Alk ist der Knabe höflich, hilfsbereit, und zahm. Sobald er was getrunken hat muß er sich mit jedem messen, der ihm entgegenkommt. Seine Kumpels von früher, mit denen er auch jetzt rumhängt, kennen das uns ignorieren dieses Verhalten. Am Wochenende aber ist er auf einen gut 4 Jahre jüngeren Kerl gestoßen, der sich das hat nicht bieten lassen und glatt schneller war - dumm gelaufen.
 
Selbiger "jüngerer Kerl" übrigens ist in einer gemeinsamen Anstrengung aller gerade zu einem "Anti - Agressions - Training" überredet worden - das noch nicht angefangen hat, aber als bodenlose Optimistin hoffe ich natürlich, sein Karma eindeutig zu verbessern .
 
Es lebe das positive Menschenbild, möge es mir lange erhalten bleiben. 
7.5.08 11:25


Nachschlagewerk des unnützen Wissens

Vorneweg - vielen dank für Deinen Kommentar. lieber Thommy - fühle mich gleich um Jahrzente jünger - buahhhhhhh.

Bin gerade, an meinem Öffnungszeitfreien Tag zuhause dabei, weiter an dem "Übergabeprotokoll" für meine Nachfolgerin zu schreiben.

Eigentlich wird es eher eine Exel - Tabelle, schön alphabetisch sortiert, in dem sich das gesammelte Wissen der letzten 10 Jahre befinden soll - man muß ja nicht immer das Rad neu erfinden und warum sollte sie bei Null anfangen müssen.

Je länger ich an den Stichworten bin und  hinzufüge - von A wie Agjf bis W wie WZG - desto häufiger frage ich mich, in welchen dunklen Ecken meines Gehirnes ich noch Informationen verborgen habe. Nicht alle Artikel sind schnell geschrieben - wie erklärt man komplexe Zusammenhänge ... und auch: hola, macht mir doch was aus, die Verantwortung zu übergeben      !!!

5.5.08 14:11


Auf in den Mai

So,

nachdem die Vertretung / Nachfolge nun geklärt ist (man war das für alle Beteiligten anstrengend, aber das sich so viele Leute dafür Zeit genommen haben fand ich eindrucksvoll) kann der "Normalbetrieb" nun weitergehen.

Ferienspaßkalkulation, Filmschnitt vorantreiben, Belege sortieren, Handbuch schreiben, Gebühren klären, Seminar vorbereiten und noch ein bißchen kreativ sein.

Alles kein Thema, wenn ich nicht zwischenzeitlich in einer so tiefen Müdigkeit des Frühjahres und der Schwangerschaft gefangen wäre ...

irgendwie mag ich nur noch schlafen, nur nachts kann ich nicht - da geht mir zuviel im Kopf rum - Mist. 

29.4.08 13:26


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